Hunde Mallorca 2020

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5 Fragen an Martina Krain & Alf Kentler von Sweet Home Hundepension-Mallorca

1. Was war der Anlass, dieses Unternehmen zu gründen?

Von Hause aus sind wir Bankerin und Bauingenieur. Ein „Schicksalsschlag“ erforderte 2008 eine berufliche Umorientierung. Da Martina immer schon nebenberuflich Hunde trainiert hat, wir selbst Hundehalter und Mallorcafreunde sind, war es fast naheliegend das Hobby und die Leidenschaft zum Beruf zu machen.

2. Warum haben Sie Inca als Standort gewählt?

Wir suchten ein Gelände mit viel Schatten, auf dem Land, zentral und mit guter Verkehrsanbindung. Da kommt man automatisch auf die Inselmitte.

3. Wer sind Ihre typischen Kunden?

Unsere Kunden sind hauptsächlich deutsche, englische, schwedische Residenten, die aus geschäftlichen, familiären oder urlaubsbedingten Gründen die Insel verlassen oder deren Hunde sind nicht leicht handelbar. Spanier geben in der Regel ihre Hunde nicht in „fremde Hände“, da die Familie die Hunde betreut. Durch Martina als Hunde-Trainerin wird uns auch unterstellt, dies zu Recht, dass wir mit viel Sachverstand und Erfahrung die Liebsten unserer Kunden betreuen. – Deshalb gehören zu unseren Gästen auch oft „wesensstarke“ Rassen.

4. Was motiviert Sie am meisten, diesen Job jeden Tag zu machen?

Es ist sehr schön täglich an der frischen Luft und in der Natur mit Hunden zu arbeiten und diese zu betreuen. Eine Motivation und Belohnung unserer Arbeit ist, wenn wir sehen, dass sich die Hunde
bei dem nächsten Aufenthalt nicht mehr nach Frauchen und Herrchen umschauen, sondern gleich ins Pensionsgelände laufen. Das ist eine schöne Bestätigung unserer Arbeit.

5. Gibt es einen Kunden, der für Sie unvergesslich geblieben ist?

Da gäbe es sehr viele! Etwa als ein Hundehalter den Lieblingssessel seines Hundes mitbrachte. Aber die unvergesslichen sind eigentlich die, die uns besonderes berühren. Wir haben ein paar Stammkunden, die Hunde aus schlimmen Verhältnissen gerettet haben, die leider irgendwelche Traumata zurück behalten haben und z.B. aus Misstrauen zum Menschen schwer zu betreuen sind. Es ist schon ein sehr besonderes Erlebnis, wenn man dann doch durch viel Engagement und Zeitaufwand, Schritt für Schritt mehr Zugang zu dem Tier bekommt und sein Vertrauen gewinnt. Das ist der schönste Lohn für unsere Arbeit.

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